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Futterspende an "Tina" - Hilfe für wildlebende Katzen

Im Rahmen einer Futterspende an den Tier- und Naturschutzverein Unterer Vogelsberg e.V. möchte Schulze Heimtierbedarf auf ein aktuelles und wichtiges Thema aufmerksam machen. Die Problematik der rasanten und unkontrollierten Vermehrung von wildlebenden Katzen (Wildlingen) steht bei Tierschützern und Tierschutzvereinen schon lange ganz weit oben auf der Liste der Themen von akuter Dringlichkeit. Trotzdem ist es ein Thema, das am Großteil der Gesellschaft vorbeizieht, da vielen überhaupt nicht bewusst ist, dass es in dem Bereich einen enormen Handlungsbedarf gibt.

Der Tier- und Naturschutzverein Unterer Vogelsberg e.V. (www.tina-uvb.de/), ein gemeinnütziger und rein ehrenamtlicher Verein aus Birstein (Hessen) hat die Kastration wildlebender Katzen aufgrund der Aktualität zu einem der obersten Vereinsziele erklärt.

Katzen gehören mit zu den vermehrungsfreudigsten Tieren. Daher ist es wichtig, dass die Vermehrung einer gewissen Kontrolle unterliegt, da sonst der wilde Nachwuchs sehr schnell aus den Augen verloren wird. Die Kleinen werden geboren, ohne dass es jemand mitbekommt und sind von da an weitestgehend auf sich allein gestellt und den Launen der Natur, einschließlich Krankheiten und Schädlingen, ausgesetzt. Anders als Wildkatzen, die seit jeher an ein Leben in der Natur angepasst sind, bringen domestizierte Katzen genetisch nicht die nötige Ausstattung mit, um ein Leben in völliger Wildnis zu bestreiten. In der Folge können sie gesundheitlich auch zu einer Gefahr für Freigänger werden, denn Katzenseuche und Katzenschnupfen sind stark verbreitet bei wilden, freilaufenden Katzen. Eine Tatsache, die auch oftmals unterschätzt wird: Bereits wenn ihr erster Wurf 4 bis 6 Wochen alt ist, kann eine Katze schon wieder trächtig werden.

Der Tier- und Naturschutzverein Unterer Vogelsberg e.V. versucht dieser Problematik mit der Kastration solcher Wildlinge entgegenzuwirken. Die Katzen werden aufgenommen und unter einem sogenannten Schutzvertrag vermittelt, welcher die Kastration, Kennzeichnung und Registrierung der Tiere beinhaltet. „In diesem Jahr haben wir bereits über 100 wildlebende Katzen und Kater kastriert. Da wir in einer sehr ländlichen Region wohnen, wo der Gedanke „Katzenschutz“ politisch keinerlei Relevanz hat, sind wir auf Spenden angewiesen. Auch wenn das Land Hessen den gesetzlichen Rahmen für die Einführung einer Kastrationspflicht geschaffen hat, wird sie nur sehr zögerlich in den Gemeinden und Kommunen umgesetzt“, erklärt Anke Feil, die 1. Vorsitzende des Vereins.

Was kann der Einzelne tun? Es gibt viele Möglichkeiten, die verschiedenen Vereine zu unterstützen und den Wildlingen zu helfen. Selbstverständlich sind Spenden jeder Art immer eine enorme Hilfe, aber auch aktive Helfer kann es nicht genug geben. Der erste Schritt ist bereits gemacht, wenn einfach hingeschaut wird, die Augen offengehalten und die jeweiligen Vereine direkt kontaktiert werden.

Das von Schulze Heimtierbedarf gespendete Futter wurde von „TiNa“, wie sich der Verein auch nennt, dankbar entgegengenommen und an die verschiedenen Futterstellen-Versorger sowie an die jeweiligen Pflegestellen verteilt.

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