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Trainings-Equipment für Hund und Halter/in

Passendes Zubehör für Hund und Halter/in zum Üben und Abrichten von Hunden. 

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Wie lernen Hunde?

In der Schule lernen Kinder neue Dinge vor allem anhand von Beispielen, durch Übung und Ausprobieren. Aufgrund der Rückmeldungen ihrer Lehrer erkennen sie, wie gut sie waren. Bei einer Eins unter der Klassenarbeit war die Leistung sehr gut. Eine Fünf oder Sechs hingegen bedeuten, dass ein Kind den Erwartungen nicht gerecht wurde. Tatsächlich lernt Ihr Hund auf die gleiche Weise wie ein Kind. Wie Menschen müssen auch Hunde gezeigt bekommen, was von ihnen erwartet wird und sie brauchen Beständigkeit und Feedback, um zu lernen. Zu verstehen, wie Ihr Hund denkt und lernt, ist einer der ersten Schritte zu einem erfolgreichen Training.

Konditionierung

Im 19. Jahrhundert suchten Wissenschaftler Antworten auf die Frage "Warum verhalten sich Tiere so, wie sie es tun?“ und legten damit den Grundstein für die wissenschaftliche Disziplin des Behaviorismus. In vielen Fällen fanden sie heraus, dass der Grund für bestimmte Verhaltensweisen in der Konditionierung lag. Konditionierung bedeutet Lernen, dass eine Sache zu einer anderen führt, und umfasst immer mindestens zwei Faktoren: einen Stimulus (jedes Ereignis, das mit einem der fünf Sinne wahrgenommen werden kann) und eine Reaktion, die mit diesem Reiz gepaart oder verbunden ist. Zwei Formen der Konditionierung, die Grundlage dafür sind, wie sich Hunde trainieren lassen, wurden in dieser Zeit begründet: die klassische Konditionierung und die operante Konditionierung.

Was ist klassische Konditionierung?

Bei der klassischen Konditionierung ist die Reaktion auf den Reiz fast immer unwillkürlich. Dies bedeutet, dass die Reaktion auf den Reiz eine ist, die Ihr Hund nicht bewusst steuern kann. Der Physiologe Iwan Pawlow experimentierte mit seinen Hunden, indem er eine Glocke läutete, bevor er sie fütterte. Die Hunde lernten, dass sie sofort nach dem Läuten der Glocke fraßen. Später sabberten die Hunde, sobald sie das Geräusch hörten. Als Pawlow in der Folge die Glocke läutete, ohne die Hunde zu füttern, stellte er fest, dass die Hunde beim Klang der Glocke immer noch sabberten, auch wenn kein Futter vorhanden war.

Diese Hunde wurden nicht mit dem Wissen geboren, dass der Klang einer Glocke bedeutet, dass es Zeit zum Fressen ist. Nach genügend Wiederholungen des Glockenklangs, auf den das Futter folgte, wurde der Klang mit der unwillkürlichen Sabberreaktion gepaart.

Was ist operante Konditionierung?

Bei der operanten Konditionierung ist die Reaktion auf einen Reiz immer freiwillig. Das bedeutet, dass die Reaktion Ihres Hundes auf den Reiz bewusst gesteuert wird. B.F. Skinner studierte dieses Verhalten mit Tauben, die eine Reihe von Bewegungen ausführen, um ihre Futterbelohnung zu erhalten. Auch Ihrem Hund kann eine beliebige Anzahl einfacher Verhaltensweisen beigebracht werden, die mit dieser Methode zu komplexeren Handlungen geformt werden können. Beim Agility-Training wird Ihrem Hund zunächst beigebracht, sich durch jedes einzelne Hindernis zu bewegen. Sobald er die einzelnen Hindernisse beherrscht, kann er dann lernen, den gesamten Parcours in beliebiger Reihenfolge zu durchlaufen. Das Zusammenfügen einer Reihe von einfachen Verhaltensweisen zu einer komplexeren Aktion, nennt man Verkettung.

Die drei wichtigsten Punkte beim Hundetraining

Timing, Konsequenz und Motivation sind wichtig, um Ihrem Hund alles beizubringen, von der Stubenreinheit bis hin zu fortgeschrittenem Gehorsam. Der erste Grundsatz, das Timing, ist wichtig, da Hunde in der Gegenwart leben. Ihr Hund hat eine Aufmerksamkeitsspanne von etwa 1,5 Sekunden. Darum müssen Sie den Hund auf frischer Tat ertappen, damit eine Belohnung oder eine Korrektur sinnvoll ist. Ein Beispiel: Ihr Hund rennt Ihnen entgegen, wenn Sie von einem langen Arbeitstag nach Hause kommen. Gleichzeitig bemerken Sie, dass Ihre Pflanzen umgegraben sind und die zerfetzten Reste Ihrer Couch auf dem Boden verstreut sind, also tadeln Sie ihn. Das Letzte, was Ihr Hund getan hat, war, Sie zu begrüßen, also ist das in seinem Kopf das, wofür er bestraft wird. Lob oder Korrekturen, die nach einem längeren Zeitraum als dem 1,5 Sekunden-Fenster liegen, können bei Ihrem Hund aufgrund der verzögerten Kommunikation zu Verwirrung führen. Konsequenz bedeutet, dass Sie in Ihrem Training sehr klar sein müssen. Eine Regel muss eine Regel sein, immer. Ihr Hund wird zum Beispiel den Unterschied nicht verstehen, wenn Sie ihm erlauben, auf die Couch zu gehen wenn Sie allein zu Hause sind, ihn aber nicht auf die Couch lassen, wenn Sie Besuch haben. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Hund etwas unter bestimmten Umständen tut, ist es am besten, es gar nicht erst zuzulassen. Motivation bedeutet, dass die Belohnung oder Korrektur für Ihren Hund sinnvoll sein muss, um ein bestimmtes Verhalten zu fördern oder zu vermindern. Wenn Sie Ihrem Hund Übungen beibringen, suchen Sie eine Belohnung, die für ihn so attraktiv ist, dass er dafür arbeitet. Manche Hunde reagieren gut auf Lob und Streicheleinheiten, während andere Hunde eher durch Futter oder Spielzeug zu motivieren sind. Also verwenden Sie das, was bei Ihrem Hund am besten funktioniert. Ähnliches gilt für Korrekturen von unerwünschten Verhaltensweisen. 

Unerwünschtes Verhalten verringern oder komplett abgewöhnen kann man durch starke verbale Hinweise, durch Hilfsmittel wie Schüttelgläser oder durch Ignorieren eines bestimmten Verhaltens. Das alles sind Mittel, um Ihren Hund von unerwünschten Verhaltensweisen abzubringen. 

Wenn Ihr Hund das unerwünschte Verhalten abstellt, lenken Sie ihn auf ein erwünschtes Verhalten um und belohnen Sie ihn. Wenn Ihr Hund zum Beispiel an Ihnen hochspringt, um Sie zu begrüßen, ignorieren Sie ihn einfach. Wenn er dann aufhört sie anzuspringen, loben und belohnen Sie ihn. Da die meisten Hunde mit diesem Verhalten Aufmerksamkeit suchen, bringen Sie ihm bei, dass er diese nur dann bekommt, wenn seine Füße auf dem Boden sind, nicht wenn er hochspringt. 

Positive Verstärkung

Verstärkung ist ein Weg, um die Verhaltensweisen zu verstärken, die Ihr Hund weiterhin zeigen soll. Es gibt verschiedene Arten von Verstärkung: unkonditionierte und konditionierte, positive und negative. Unkonditionierte Verstärker sind Dinge, die Ihr Hund instinktiv mag und auf dem sein Überleben basiert (Futter, Wasser). Wenn Sie Ihrem Hund ein Leckerli geben, wenn er das richtige Verhalten zeigt, ist das ein Beispiel für einen unkonditionierten Verstärker.

Konditionierte Verstärker sind Dinge, die auf angenehme Weise mit unkonditionierten Verstärkern gepaart wurden. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn Sie zu Ihrem Hund "Braver Junge" sagen, wenn er etwas gut macht. Die Worte allein haben keine Bedeutung, aber in Verbindung mit einem Leckerli, beginnt Ihr Hund, dies als Belohnung zu verstehen.

Verstärkungen können positiv oder negativ sein, wobei positiv bedeutet, dass ein Anreiz hinzugefügt wird, und negativ bedeutet, dass ein Reiz entfernt wird. Sowohl positive als auch negative Verstärkung machen es wahrscheinlicher, dass ein Verhalten wieder auftritt. Ein Beispiel für positive Verstärkung mit einem unkonditionierten Verstärker wäre, Ihrem Hund ein Leckerli zu geben, wenn er das richtige Verhalten zeigt.

Negative Verstärkung

Negative Verstärkung ist die Entfernung eines unangenehmen Reizes, um ein Verhalten zu unterbrechen, was hoffentlich dazu führt, dass Ihr Hund das richtige Verhalten zeigt. Damit die negative Verstärkung funktioniert, muss der ursprüngliche Reiz ein Reiz sein, den Ihr Hund nicht mag. Beispiel: Ihr Hund ist draußen im Garten, während es regnet, und er mag es nicht, nass zu sein. Er sucht in seiner Hundehütte Schutz vor dem Regen. Der unangenehme Reiz, vom Regen nass zu werden, wurde durch das Betreten der Hundehütte beseitigt, so dass er zukünftig eher seine Hundehütte benutzen wird wenn es regnet.

Bestrafung

Bestrafung ist ein Mittel zur Verringerung oder Beseitigung unerwünschter Verhaltensweisen. Wie bei der Verstärkung gibt es auch bei der Bestrafung verschiedene Formen: unkonditioniert und konditioniert, positiv und negativ. Es sollte beachtet werden, dass Bestrafung alles ist, was Ihr Hund nicht mag oder als unangenehm empfindet. Selbstverständlich darf Bestrafung niemals schädlich für Ihren Hund sein. Halten Sie sich daher unbedingt an diese beiden Punkte wenn Sie einen Hund für unerwünschtes Verhalten bestrafen:

  • Bestrafung sollte niemals als Vergeltung eingesetzt werden. 
  • Wenden Sie niemals mehr Strafe an als notwendig ist, um die richtige Reaktion Ihres Hundes zu erreichen.

Dies gilt z.B. wenn Sie Ihren Hund schimpfen, da Sie ihn auf frischer Tat dabei erwischen, wie er etwas falsches tut. Stellen Sie sicher nur solange zu schimpfen, bis der Hund sein Fehlverhalten begriffen hat.  

Sie können Ihren Hund auch negativ bestrafen, indem Sie etwas entfernen, das Ihr Hund als angenehm empfindet. Ein Beispiel wäre, Ihrem Hund die Aufmerksamkeit vorzuenthalten, wenn er etwas Unangemessenes tut, wie z. B. am Tisch zu betteln. Ihr Hund merkt, dass er nichts von Ihrem Teller bekommt. Irgendwann wird er schließlich zu betteln aufhören. Wenn Sie Ihrem Hund manchmal einen Leckerbissen von Ihrem Teller geben, wird ihn das ermutigen, weiter zu betteln, weil es manchmal zu seinem Vorteil ist. Damit negative Bestrafung funktioniert, müssen Sie konsequent sein und Ihrem Hund keine positive Verstärkung für das Verhalten geben, das Sie ihm abgewöhnen wollen.

Handwerkszeug für das Training mit dem Hund

Es gibt viele Hilfsmittel und Methoden, mit denen Sie Ihren Hund trainieren können. Ihre Aufgabe ist es, die beste Methode, die am ehesten zu Ihnen und der Persönlichkeit Ihres Hundes passt, zu finden. Wenn eine Methode nicht funktioniert oder wenn Sie sich bei der Anwendung eines Trainingsgeräts mit Ihrem Hund unwohl fühlen, versuchen Sie etwas anderes.

Das Wichtigste ist, dass Sie konsequent bleiben und dass Sie die Trainingssitzungen zu einem Vergnügen für Ihren Hund machen, indem Sie ihn belohnen, wenn er es gut macht.

Freunde fürs Leben

Hunde werden nicht mit dem Wissen geboren, was ihre Menschen von ihnen erwarten - sie müssen auf eine Art und Weise unterrichtet werden, die sie verstehen. Ein wohlerzogener und gut ausgebildeter Hund ist ein glücklicher Hund und ein besserer Gefährte. Jeder Hund ist einzigartig und jeder Besitzer ist es auch. Deshalb gibt es nicht genau eine passende Technik oder Trainingsmethode für alle Hunde. Es sollte bei jedem Training Konsequenz und Geduld im Vordergrund stehen, damit aus Hund und Hundebesitzer Freunde fürs Leben werden können. 

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